Wir kom­men unse­rer Pflicht zur Lern- und Wis­sens­ver­mitt­lung nach. Erst­ma­lig fin­det der IWC DIGITAL statt. 

Seit letz­ter Woche steht es fest: Der dies­jäh­ri­ge Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress (IWC) wird aus­schließ­lich vir­tu­ell durch­ge­führt. Die Ver­an­stal­tung wird pla­nungs­ge­mäß am 26.11.2020 um 9:00 Uhr starten.

Der Kon­gressprä­si­dent Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf beant­wor­tet Fra­gen rund um die digi­ta­len Teil­nah­me­mög­lich­kei­ten und erläu­tert den Zugang zu dem Strea­ming-Por­tal. Außer­dem nimmt Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf Stel­lung zur Ein­be­zie­hung der Indus­trie­aus­stel­lung in den Pro­gramm­ab­lauf. Die Fra­gen stell­te der Wund- und Doku­men­ta­ti­ons­ex­per­te Ste­fan Glau. 

Inter­es­sier­te kön­nen sich nach wie vor für eine vir­tu­el­le Teil­nah­me anmel­den. Eine direk­te Online-Anmel­dung gibt es auf XING-Events: https://de.xing-events.com/iwc2020.html

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­de­mög­lich­kei­ten gibt es auf die­ser Webseite.

Am 26. Novem­ber 2020 star­tet der Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress in Köln. Das Hygie­nekon­zept des Ver­an­stal­ters sieht unter ande­rem vor, dass alle Besu­cher, Aus­stel­ler und Mit­ar­bei­ter vor Ort eine FFP2-Mas­ke erhal­ten. Zur Ver­fü­gung gestellt wer­den die Schutz­mas­ken von TEMRA International.

Der all­jähr­lich Ende Novem­ber vom Fort­bil­dungs­in­sti­tut PWG-Semi­na­re in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen durch­ge­führ­te Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress (IWC) zählt mitt­ler­wei­le zu den größ­ten Ver­an­stal­tun­gen der deut­schen Wund­bran­che. Auch in die­sem Jahr soll es wie­der ein IWC geben. Anstatt als Online-Event, wie sie zuletzt viel­fach ange­bo­ten wur­den, auch als Präsenzveranstaltung.

Die­ses Vor­ha­ben unter­liegt jedoch einer ganz beson­de­ren Dyna­mik, die sich aus dem aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie­ge­sche­hen ergibt. Dadurch wer­den bei­nah tag­täg­lich die hier­zu erfor­der­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen neu dik­tiert. Fest steht, dass die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung anders ablau­fen wird, als die vor­an­ge­gan­ge­nen. Und auch dass sich die Besu­che­rin­nen und Besu­cher vor Ort auf eine Rei­he von Beson­der­hei­ten und Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len müs­sen, wie zum Bei­spiel dem Tra­gen einer Schutz­mas­ke. Dies alles nicht aus Will­kür, son­dern zu ihrem eige­nen Schutz und zum Schutz der anderen.

Eine FFP2-Maske (Filtering Face Piece)
Eine FFP-Mas­ke (Fil­te­ring Face Pie­ce) der Schutz­klas­se 2.

Tragen einer Schutzmaske ist Pflicht

Wesent­li­cher Bestand­teil des Hygie­nekon­zepts wird das Tra­gen einer Schutz­mas­ke sein. In die­sem Zusam­men­hang nimmt das Unter­neh­men TEMRA Inter­na­tio­nal eine ele­men­ta­re Rol­le ein. Denn TEMRA wird freund­li­cher­wei­se soge­nann­te FFP2-Halb­mas­ken zur Ver­fü­gung stel­len, die an die Anwe­sen­den vor Ort aus­ge­teilt werden.

In dem fol­gen­den Video­in­ter­view spre­chen Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf, Her­aus­ge­ber der Rechts­de­pe­sche und Kon­gressprä­si­dent des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gres­ses (IWC), und Ger­hard Wolf­mei­er, Geschäfts­in­ha­ber vom TEMRA Inter­na­tio­nal über die­se Maskenspende.

Maske ist nicht gleich Maske

Herr Wolf­mei­er erläu­tert in dem Inter­view auch, war­um Halb­mas­ken nach chi­ne­si­schen KN95-Stan­dard nicht die glei­che Gesamt­schutz­leis­tung auf­wei­sen, wie die hier­zu­lan­de nach FFP2-Stan­dard zer­ti­fi­zier­ten Mas­ken. Außer­dem auch was eine FFP2-Mas­ke von einer medi­zi­ni­schen Mund-Nasen-Schutz­mas­ke unter­schei­det und war­um nicht jede Mas­ke glei­cher­ma­ßen dazu geeig­net ist sich selbst zu schützen.

Anmel­dun­gen für den Wund­con­gress sind auch bei XING möglich.

Der IWC erhält 6 Rezertifizierungspunkte!!

Zusätz­lich erhal­ten alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gres­ses 2020 für die Dau­er von zwei Mona­ten einen kos­ten­lo­sen Zugang zum neu­en E‑Lear­ning-Pro­gramm FIP. Hier­durch besteht die Mög­lich­keit die Vor­tei­le eines selbst­ge­stütz­ten Ler­nens ken­nen­zu­ler­nen und min­des­tens wei­te­re 13 Rezer­ti­fi­zie­rungs­punk­te der ICW zu erhalten.

Wenn Sie jetzt schon etwas über das neue E‑Learning Pro­gramm FIP erfah­ren möch­ten, hier gehts zur Home­page: www.fortbildung-ip.de

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Ihr
Vol­ker Groß­kopf
Kon­gressprä­si­dent

Der 13. Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress (IWC) am 26. Novem­ber in Köln schaut auf neue Kon­zep­te in der Wundbehandlung.

Noch rund ein hal­bes Jahr ist es hin bis zum nächs­ten gro­ßen bran­chen­über­grei­fen­den Tref­fen rund um das Wund­ma­nage­ment in Medi­zin und Pfle­ge. Am Don­ners­tag, 26. Novem­ber 2020 laden die PWG-Semi­na­re zur bereits 13. Auf­la­ge des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gres­ses (IWC) ein. Ver­an­stal­tungs­ort sind wie­der die Sar­to­ry-Säle in der Köl­ner Innenstadt.

„Wund­ver­sor­gung neu gedacht“ lau­tet dies­mal das Mot­to der ganz­tä­gi­gen Zusam­men­kunft, auf der regel­mä­ßig mehr als 1.000 Teil­neh­mer erwar­tet wer­den. Und die 2019 die Rekord­mar­ke von 1.100 Kon­gress­gäs­ten erreich­te. Wir wol­len gezielt auf neue tech­ni­sche, medi­zi­ni­sche, evi­denz­ba­sier­te und psy­cho­lo­gi­sche Behand­lungs­an­sät­ze in der Arbeit mit chro­ni­schen Wun­den schauen.

Ein Ausblick auf die Dozentinnen und Dozenten

So spricht PD Dr. Niels Lah­mann, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der For­schungs­grup­pe Ger­ia­trie und Lei­ter der AG Pfle­ge­for­schung an der Ber­li­ner Cha­ri­té zum The­ma „Smar­te digi­ta­le Lösun­gen in der Wund­ver­sor­gung“. Ger­hard Schrö­der – nicht der Alt­kanz­ler, son­dern das gleich­na­mi­ge Bei­rats­mit­glied der Initia­ti­ve Chro­ni­sche Wun­den (ICW) und der DNQP-Exper­ten­grup­pe für die Pfle­ge von Men­schen mit chro­ni­schen Wun­den – refe­riert zur wich­ti­gen Rol­le der the­ra­peu­ti­schen Arzt-Pati­en­ten-Kom­mu­ni­ka­ti­on für den Therapieerfolg.

Nach der Mit­tags­pau­se setzt sich Dr. Wal­ter Wet­zel-Roth, Fach­arzt für Chir­ur­gie aus dem all­gäui­schen Buch­loe, in „Die Rache der Pla­ce­bos“ mit dem Sinn und Unsinn von Stu­di­en höchst­mög­li­cher Evi­denz in der Wund­be­hand­lung aus­ein­an­der. Auch Hei­ke Sen­ge, Geschäfts­füh­re­rin der Pfle­ge­aka­de­mie Nie­der­rhein und eben­falls ICW-Bei­rats­mit­glied, beleuch­tet in „Hat die Wun­de eine Psy­che?“ die see­li­sche Kom­po­nen­te der The­ra­pie. Kon­gressprä­si­dent Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf geht in „Habe ich das Recht auf eine Wun­de?“ auf die Fäl­le ein, bei denen Behand­lungs­mög­lich­kei­ten auf Pati­en­ten­sei­te an ihre Gren­zen stoßen.

Symposien und Workshops

Zudem wird das Pro­gramm durch Satel­li­ten­sym­po­si­en ergänzt, von denen zum jet­zi­gen frü­hen Zeit­punkt bereits vier fest­ste­hen. Auf Ein­la­dung der Berufs­ge­nos­sen­schaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrts­pfle­ge (BGW) geht es in „Der Robo­ter – mein neu­er Kol­le­ge!“ über den Technik­ein­satz im Wund­ma­nage­ment; die Loh­mann & Rau­scher GmbH lädt ein zur Gesprächs­run­de „Digi­tal meets Pra­xis“. Auch die Paul Hart­mann AG ver­mit­telt Wis­sens­wer­tes aus der Wund­ver­sor­gung in einem eige­nen Sym­po­si­um. Prak­ti­sche Hil­fe­stel­lun­gen wer­den in dem Work­shop der Sig­va­ris GmbH ange­bo­ten. Genaue Pro­gramm­in­hal­te hier­zu wer­den in Kür­ze auf der Kon­gress­web­sei­te bekannt gegeben.

Fer­ner befin­den sich wei­te­re Begleit­ver­an­stal­tun­gen, die für Kon­gress­gäs­te ohne zusätz­li­che Kos­ten besuch­bar sind, in der Pla­nung. Dar­über hin­aus lädt die gro­ße Indus­trie­aus­stel­lung in den Foy­ers des Sar­to­ry-Zen­trums zum Bum­meln ein.

Fortbildungspunkte

Für Teil­neh­mer win­ken Fort­bil­dungs­punk­te bei der Aka­de­mie ZWM/Kammerlander (8 Punk­te), der Deut­schen Gesell­schaft für Wund­hei­lung und Wund­be­hand­lung e.V. (3 Punk­te) sowie der Regis­trie­rung beruf­lich Pfle­gen­der (6 Punk­te). Die Aner­ken­nung von Fort­bil­dungs­punk­ten ist bei wei­te­ren Orga­ni­sa­tio­nen bean­tragt und wer­den nach Ver­ga­be auf der Kon­gress­home­page veröffentlicht.

Bereits heu­te haben sich knapp 200 Teil­neh­mer zum IWC 2020 ange­mel­det. Eine schnel­le Online-Regis­trie­rung ist via XING-Events mög­lich. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zu Pro­gramm, Refe­ren­ten, Aus­stel­ler, Anrei­se und den Tagungs­ort Köln fin­den Sie auf die­ser Homepage.

Der Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress (IWC) in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen bot 2019 nicht nur span­nen­de Vor­trä­ge, bei den par­al­lel statt­fin­den­den Work­shops konn­ten die Besu­cher auch auf Tuch­füh­lung mit nam­haf­ten Pro­duk­t­her­stel­lern gehen und eini­ges neue zur Wund­ver­sor­gung lernen.

Beson­ders heiß her ging es in den voll besetz­ten Kata­kom­ben, wo die Paul Hart­mann AG unter der Head­line „Wund­ver­sor­gung anders gedacht – Wund­ver­sor­gung anders gemacht“ das soge­nann­te Exsudat­ma­nage­ment ver­tief­te. Das Unter­neh­men, dass im Vor­jahr sein 200-jäh­ri­ges Bestehen fei­ern konn­te, bie­tet hier­zu eine brei­te Palet­te von Pro­duk­ten an; von hydro­ak­ti­ven Ver­bän­den über die Unter­druck­wund­the­ra­pie bis hin zur klas­si­schen Wundversorgung.

Praxisbeispiele aus der Wundversorgung

Die ein­ge­la­de­nen Exper­ten und Exper­tin­nen hat­ten dazu Bei­spie­le aus der Pra­xis mit­ge­bracht, die die all­täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen in der Wund­be­hand­lung illus­trier­ten. Chris­ti­an Schäpe, vom Duis­bur­ger Wund­Zen­trum (WZ), griff bei­spiels­wei­se den Fall eines Pati­en­ten auf, der „von Pon­ti­us zu Pila­tus“ geschickt wur­de, bevor er nach 38 Mona­ten dann end­lich im Wund­zen­trum auf­schlug. Neben Gesprä­chen mit dem Pati­en­ten über rea­lis­ti­sche Nah- und Fern­zie­le der Behand­lung sei vor allem eine umfang­rei­che Ana­mne­se wich­tig gewe­sen, so Schäpe, da die Wun­de offen­bar – wie oft in sol­chen Fäl­len – nicht die ein­zi­ge Erkran­kung gewe­sen sei. So habe man auch die chro­ni­sche-venö­se Insuf­fi­zi­enz mit Kom­pres­si­ons­strümp­fen behan­delt und nach umfang­rei­chen dia­gnos­ti­schen Maß­nah­men die Not­wen­dig­keit einer Immun­sup­pres­si­on aus­schlie­ßen können.

Beim Exsudat­ma­nage­ment wur­de im ers­ten Monat eine Wund­auf­la­ge ein­ge­setzt, die mit einem Saug-Spül-Mecha­nis­mus ein aus­ge­wo­ge­nes, hei­lungs­för­dern­des Wund­kli­ma erreicht. Nach drei Mona­ten habe man bereits einen deut­li­chen Fort­schritt bei der Wund­hei­lung ver­zeich­nen kön­nen. Schäpe wuss­te in die­sem Kon­text offen­bar so zu über­zeu­gen, dass er gleich meh­re­re Nach­fra­gen für einen ambu­lan­ten Ein­satz bekam.

Auch die Reutlinger Wundexpertin Astrid Probst sprach über Wunden
Die Reut­lin­ger Wundex­per­tin Astrid Probst.

Über einen multidisziplinären und ganzheitlichen Behandlungsansatz

Mit viel Humor und deut­li­chen Wor­ten nahm danach Astrid Probst, die als Pfle­ge­ex­per­tin für Wund­ma­nage­ment am Kli­ni­kum Reut­lin­gen tätig ist, das Publi­kum für sich ein. Wie ihr Vor­red­ner unter­strich auch sie die Bedeu­tung eines mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren und ganz­heit­li­chen Behand­lungs­an­sat­zes. Viel Kopf­ni­cken ern­te­te ihre Kla­ge dar­über wie schwie­rig es sei Phy­sio­the­ra­peu­ten zu fin­den, die Lymph­drai­na­gen wirk­lich beherr­schen. Mit Hin­weis auf eine in die­sem Jahr ver­öf­fent­lich­te Stu­die aus sechs Län­dern, the­ma­ti­sier­te Probst zudem die Pro­ble­ma­tik chro­ni­scher Öde­me. Die­se wür­de oft­mals nicht erkannt, so Probst. Ohne eren Behand­lung sei jedoch meist kein Fort­schritt bei der Wund­hei­lung zu erwarten.

Probst beton­te zudem die Not­wen­dig­keit von leis­tungs­star­ken Saug­kom­pres­sen, die gro­ße Men­gen Exsu­dat mana­gen kön­nen, wobei trotz­dem ein zwei­mal täg­li­ches Wech­seln ange­ra­ten sei. Mit den inno­va­ti­ven Schaum­stoff­ver­bän­den des Gast­ge­bers wür­den die Wachs­tums­fak­to­ren posi­tiv beein­flusst. In der Pra­xis set­ze sie auch oft kal­tes Plas­ma und Strom zur Beschleu­ni­gung der Wund­hei­lung ein: So habe bei einem Pati­en­ten mit nas­ser Wun­de eine ande­re Kli­nik die Ampu­ta­ti­on des Bei­nes emp­foh­len. Dies sei dem star­ken Rau­cher nach erfolg­rei­cher Schmerz­the­ra­pie in ihrer Ein­rich­tung letzt­lich aber erspart geblie­ben, freu­te sich die Wundex­per­tin zu berichten.

Im Anschluss demons­trier­te Probst unter neu­gie­ri­gen Bli­cken die vor­bild­li­che Anwen­dung eines Kom­pres­si­ons­ver­ban­des, der unbe­dingt die Zehen ein­be­zie­hen müs­se. „Denn die wer­den sonst schwan­ger“, erklär­te die erfah­re­ne Wund­ma­na­ge­rin augen­zwin­kernd. Wich­tig sei auch eine Unter­pols­te­rung, um Uneben­hei­ten auszugleichen.

Der pra­xis­na­he Work­shop mün­de­te schließ­lich in vie­le Ein­zel­ge­sprä­che, bei denen nicht nur die Pro­duk­te der Paul Hart­mann AG im Mit­tel­punkt stan­den, son­dern vor allem der fach­li­che Aus­tausch über eine „ande­re Wund­ver­sor­gung“ – so wie der Work­shop-Titel es ver­spro­chen hatte.

Über XING kön­nen Sie sich zum Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress 2020 anmelden.

Der Veranstaltungsfilm zum IWC 2019.

Kurz bevor das Jahr sich dem Ende neigt, steht für zahl­rei­che Wundex­per­ten all­jähr­lich die Fahrt nach Köln zum Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress an. Auf die­sem infor­mie­ren sie sich über die aktu­ells­ten Ent­wick­lun­gen in der Wund­ver­sor­gung und gehen mit geball­tem Wis­sen und neu­en Ver­sor­gungs- und Denk­an­sät­zen wie­der nach Hause.

„Wir haben einen ful­mi­nan­ten Tag hin­ter uns gebracht“, resü­miert Kon­gressprä­si­dent und Ver­an­stal­ter Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf den erfolg­reich zue­ende gegan­ge­nen Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress (IWC) vom 28. Novem­ber 2019, der nun schon zum 12. Mal in Köln statt­fand. Und tat­säch­lich: Ein so vol­les Haus hat­ten die Sar­to­ry-Säle beim IWC noch nie. Für 1.100 Besu­cher durf­te der Kon­gress Tür und Tore öff­nen! Ent­täuscht wur­den sie nicht, denn der Kon­gress war­te­te mit einem eben­so voll bestück­ten und viel­sei­ti­gen Pro­gramm sowie mit einer Indus­trie­aus­stel­lung auf, sodass jeder hier auf sei­ne Kos­ten kam.

Mit dem Blick nach vorn: „Die neue Dimension der Wundversorgung“

Gemäß dem Kon­gress-Mot­to „Die neue Dimen­si­on der Wund­ver­sor­gung“ the­ma­ti­sier­ten die Refe­ren­ten im Haupt­pro­gramm die viel­fäl­ti­gen Ver­än­de­run­gen inner­halb der Wund­ver­sor­gung. Zudem gaben sie Ant­wor­ten auf die Fra­gen, wel­che Bedeu­tung etwa Gefäß­er­kran­kun­gen für die Ent­ste­hung von Wun­den haben, inwie­fern sich Pfle­gen­de empa­thisch auf die Pro­ble­me der Pati­en­ten ein­stel­len, wer wel­che Auf­ga­ben im Rah­men der Wund­ver­sor­gung über­neh­men darf, was genau eigent­lich ein Wund­zen­trum leis­tet und – zuletzt – wie es um das Infek­ti­ons­ri­si­ko steht.

Dar­über hin­aus konn­ten sich die Besu­cher über ins­ge­samt fünf wei­te­re, par­al­lel statt­fin­den­de Satel­li­ten-Sym­po­si­en und Work­shops der Berufs­ge­nos­sen­schaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrts­pfle­ge (BGW), des Medi­cal Data Insti­tu­te (MDI), der Paul Hart­mann AG, der Loh­mann & Rau­scher GmbH sowie von Medi­set freu­en, in denen die Teil­neh­mer aus­ge­wähl­ten, the­men­spe­zi­fi­schen Vor­trä­gen lau­schen und neue Wund­ver­sor­gungs­pro­duk­te in direk­ter Anwen­dung ken­nen­ler­nen durften.

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress

Eben­so infor­ma­ti­ons­reich und viel­sei­tig wird es auf dem bevor­ste­hen­den Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress am 26. Novem­ber 2020 in Köln unter dem Mot­to „Wund­ver­sor­gung neu gedacht“ zuge­hen. Hier fin­den Sie nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm und Anmel­de­mög­lich­kei­ten.

In einem der fünf Par­al­lel­ver­an­stal­tun­gen zum Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress (IWC) 2019 in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen war prak­ti­sches Geschick von den Teil­neh­mern gefragt. Beim Work­shop „Think pink – Die rich­ti­ge Anwen­dung ent­schei­det“ der medi­set cli­ni­cal pro­ducts GmbH, einem Wund­be­hand­lungs-Pro­dukte­her­stel­ler aus dem säch­si­schen Zwenkau, konn­ten sich die Teil­neh­mer im Débri­de­ment und dem rich­ti­gen Legen von Wund­ver­bän­den üben. 

Im Zen­trum stand der vom Unter­neh­men ent­wi­ckel­te Ver­bands­stoff „Poly­Mem“. Der deckt Wun­den nicht nur ab und saugt Exsu­dat auf, son­dern er rei­nigt die Wun­de auch aktiv und befeuch­tet sie, sodass die Hei­lung schnel­ler von­stat­ten geht.

Dr. Karl Schuhmann beschreibt die Vorteile des Wundproduktes polyMem aus chirurgischer Sicht.
Dr. Karl Schuh­mann beschreibt die Vor­tei­le des Wund­pro­duk­tes aus chir­ur­gi­scher Sicht.

Dr. Karl Schuh­mann, plas­ti­scher Chir­urg und Hand­chir­urg, bestä­tigt: „Frü­her haben wir Hand­ver­let­zun­gen sehr häu­fig ope­riert. Mitt­ler­wei­le behan­deln wir vie­le ober­fläch­li­che Hand­ver­let­zun­gen oder Defek­te an Fin­ger­kup­pen kon­ser­va­tiv.“ Hier­bei kom­me Poly­Mem beson­ders beim Ein­satz an Fin­ger­kup­pen eine gro­ße Rol­le zu. 

Gabrie­le Stern, Mit­in­ha­be­rin eines Wun­dam­bu­lanz­zen­trums im müns­ter­län­di­schen Bocholt: „In der heu­ti­gen Zeit ist ein chir­ur­gi­sches Débri­de­ment oft nicht mehr mach­bar.“ Und wei­ter: „Die Men­schen wer­den älter und wol­len nicht mehr ins Kran­ken­haus. Wir benut­zen Poly­Mem ger­ne als Medi­um zum Débri­de­ment, mit einem super Erfolg.“

Coryn Hög­berg, Wundex­per­tin der medi­set, erläu­ter­te einen gro­ßen Vor­teil des Ver­bands. Das im Poly­Mem ent­hal­te­ne Gly­ze­rin sorgt, in Kom­bi­na­ti­on mit dem Wund­rei­ni­ger, für einen atrau­ma­ti­schen Ver­bands­wech­sel, da es ein Ver­kle­ben des Ver­bands­zeugs mit der Wun­de verhindert.

Rund um den „blau­en Dunst“ und mög­li­che Alter­na­ti­ven hier­zu dreh­te sich eine Begleit­ver­an­stal­tung zum Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress (IWC) 2019 in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen. Das Medi­cal Data Insti­tu­te (MDI) hat­te hier­zu in die uri­ge „Kajü­te“, einem Saal im Unter­ge­schoss des Ver­an­stal­tungs­zen­trums in dem bereits Kon­rad Ade­nau­er sei­ne Ziga­ret­te geraucht hat, eingeladen.

Wenn Herz- oder Gefäß­be­schwer­den vor­lä­gen, sei ein Rauch­stopp unab­ding­bar, weiß Dr. Chris­toph Nie­len, inter­nis­ti­scher Angio­lo­ge aus Mön­chen­glad­bach. „Wenn sonst kei­ne Maß­nah­men grei­fen, emp­feh­len wir den Pati­en­ten, mög­lichst schnell das Rau­chen blei­ben zu las­sen.“ Neben Niko­tin-Lutsch­ta­blet­ten, ‑Pflas­tern und ‑Kau­gum­mis kämen dabei immer häu­fi­ger E‑Zigaretten als Mit­tel der Wahl zum Einsatz.

„Mit ihnen lässt sich der Ritus des Rau­chens fort­set­zen, ohne dabei die gefähr­li­chen Zusatz­stof­fe zu inha­lie­ren“, so Nie­len. Denn von die­sen gehe die Gefahr aus, nicht pri­mär durch das Nikotin. 

Prof. Dr. Knut Kröger hat auch eine Meinung zum Rauchen
Prof. Dr. Knut Kröger.

Prof. Dr. Knut Krö­ger, der die gefäß­me­di­zi­ni­sche Abtei­lung am Heli­os-Kli­ni­kum Kre­feld lei­tet, lenk­te den Blick auch aufs Rauch­ver­hal­ten des Ein­rich­tungs-Per­so­nals. Denn wenn die­ses nicht rau­che, wer­de der Wil­le von Pati­en­ten gestärkt. „Die Pfle­ge hat eine gro­ße Mög­lich­keit, eine Vor­bild­funk­ti­on gegen­über dem Pati­en­ten zu haben, weil sie viel näher am Pati­en­ten dran ist als die Ärzte.“

Pas­send dazu hielt Rechts­an­walt Hubert Klein einen Vor­trag über die Rechts­pro­ble­ma­tik des Rau­chens am Arbeits­platz. Man habe es zu tun mit einem Kampf zwi­schen dem Gewohn­heits­recht der Rau­cher gegen­über Schutz­be­dürf­nis­sen sowie der pau­sen­tech­ni­schen „Gleich­be­hand­lung“ der Nicht­rau­cher. Jedoch sprä­chen die arbeits- und gesund­heits­recht­li­chen Rege­lun­gen eine kla­re Spra­che, weiß Klein. „Es steht Arbeit­ge­bern aus ihrem Wei­sungs­recht und aus ihren gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen her­aus zu, für Rauch­ver­bo­te zu sor­gen. Arbeit­neh­mer kön­nen sich nicht auf betrieb­li­che Übung und Gewohn­heits­rech­te berufen.“

Das Pro­gramm zum nächs­ten Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress fin­den Sie hier.

In einer der fünf Begleit­ver­an­stal­tun­gen zum Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress (IWC) 2019 in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen infor­mier­te die Loh­mann & Rau­scher GmbH über das Dia­be­ti­sche Fuß­syn­drom (DFS).

Der Medi­zin- und Hygie­ne­pro­duk­te-Her­stel­ler aus Rengs­dorf im Wes­ter­wald hat­te unter dem Semi­nar­ti­tel „Pra­xis­ge­schich­ten rund ums DFS“ mit Dr. med. Alex­an­der Ris­se vom Kli­ni­kum Dort­mund, dem prak­ti­schen Arzt Dr. med. Burk­hard Schmidt sowie der mobi­len Wund­as­sis­ten­tin Inge Wess-Baum­ber­ger drei Spe­zia­lis­ten ein­ge­la­den, die von ihren Erfah­run­gen mit dem DFS berich­te­ten. Hier­bei han­delt es sich um eine chro­ni­sche Wund­nei­gung des Fußes, die zu Infek­tio­nen und schlimms­ten­falls zum Abster­ben von gan­zen Fuß­par­tien füh­ren kann.

Dr. Alexander Risse vor dem Plenum des Satellitensymposiums erzählt unter anderem vom DFS
Dr. Alex­an­der Ris­se vor dem Ple­num des Satellitensymposiums.

Wich­tig sei es, den Blick­win­kel des Pati­en­ten ein­zu­neh­men, erläu­tert Wess-Baum­ber­ger. „Das DFS-Syn­drom bedeu­tet für den All­tag des Pati­en­ten eine Ein­schrän­kung der Lebens­qua­li­tät in einem sehr gro­ßem Maße, weil wir neh­men ihm die Mobi­li­tät. Sie dür­fen meis­tens nicht lau­fen; und wenn man einem Men­schen sagt, er darf nicht mehr lau­fen, ist eigent­lich der größ­te Teil des Tages schon gestri­chen.“ Hin­zu kämen Haus­be­su­che durch Ärz­te und Pfle­ger, stö­ren­de Gerü­che sowie medi­zi­ni­sche, nicht schick aus­se­hen­de Schu­he „Eine abso­lut extre­me Belas­tung“, weiß sie aus ihrer zwölf­jäh­ri­gen Erfah­rung im MVZ am St.-Marien-Hospital in der Köl­ner Innenstadt.

Refe­ren­tin Inge Weß-Baumberger.

Was hel­fen kön­ne, die Ver­sor­gung dia­be­ti­schen Fuß­pa­ti­en­ten in einer Stadt oder Regi­on zu ver­bes­sern, sei­en spe­zia­li­sier­te Behand­ler­netz­wer­ke, ist sie über­zeugt. Sie wünscht sich, dass das Modell Schu­le macht; dass mehr dia­be­ti­sche Fuß­pa­ti­en­ten eine mobi­le Betreu­ung erhal­ten. Das kön­ne Kran­ken­haus-Auf­ent­hal­te ver­mei­den hel­fen und das Wohl­be­fin­den der Pati­en­ten verbessern.

Anmel­dun­gen für den Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress 2020 sind hier mög­lich, das Pro­gramm fin­den Sie hier.

Solch ein vol­les Haus war noch nie beim IWC: Mit 1.100 ange­mel­de­ten Teil­neh­mern ist am Don­ners­tag, 28. Novem­ber 2019, der 12. Inter­dis­zi­pli­nä­re Wund­Con­gress in den Köl­ner Sar­to­ry-Sälen erfolg­reich über die Büh­ne gegan­gen. Das bedeu­tet gleich­zei­tig die größ­te Teil­neh­mer­zahl in der Geschich­te des IWC. Das kom­plet­te Team von G&S‑Verlag und den PWG-Semi­na­ren dankt allen Teil­neh­mern für ihr Inter­es­se und das Vertrauen!

„Die neue Dimen­si­on der Wund­ver­sor­gung“ lau­te­te der Unter­ti­tel des Kon­gres­ses: Der Schwer­punkt waren dies­mal Neu­ent­wick­lun­gen aus For­schung und Tech­nik in der Pfle­ge – vor dem Hin­ter­grund von aktu­el­len poli­ti­schen und recht­li­chen Ent­wick­lun­gen. „Ange­sichts der immensen Zukunfts­auf­ga­ben, vor denen unser Gesund­heits­we­sen steht, tra­gen wir alle Ver­ant­wor­tung, uns aktiv in die wei­te­re Aus­ge­stal­tung unse­res Gesund­heits­sys­tems ein­zu­brin­gen“, appel­lier­te der Kon­gress-Gast­ge­ber, Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf bei der Eröff­nung ans Publi­kum im gro­ßen Haupt­saal des Sartory-Veranstaltungszentrums. 

Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf bei sei­ner Eröffnungsrede.

Über Gefäß­pro­tek­ti­on als Ein­fluss­grö­ße der Wund­be­hand­lung refe­rier­te Prof. Dr. Knut Krö­ger, Mit­glied im Vor­stand der Initia­ti­ve Chro­ni­sche Wun­den e. V.; PD Dr. Andre­as Schwarz­kopf nahm bei sei­nem Bei­trag „Schlacht­feld Wun­de – Der Abwehr beim Sie­gen hel­fen“ die Besu­cher mit in die span­nen­de Welt der Mikro­bio­lo­gie bei Wunden. 

Es gehat auch um Denkweisen und Haltungen

In sei­nem span­nend-unter­halt­sa­men Vor­trag „Sind alle Wund­the­ra­peu­ten blind?“ beleuch­te­te Dr. Alex­an­der Ris­se, Lei­ten­der Arzt des Dia­be­tes­zen­trums am Kli­ni­kum Dort­mund eine Ursa­che für unzu­frie­den­stel­len­de Wund­the­ra­pie-Resul­ta­te: die feh­len­de Ach­tung und Aner­ken­nung von Körper­si­gna­len und ‑gefüh­len. Gabrie­le Stern, Kran­ken­schwes­ter und M.Sc. Wound-Care-Manage­ment, klag­te in „Hät­te, hät­te, Fahr­rad­ket­te“ über ein­di­men­sio­na­le Denk­wei­sen beim Débri­de­ment. Tho­mas Bon­kow­ski vom Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Regens­burg hob im Vor­trag “Der Mensch im Mit­tel­punkt” die wich­ti­ge Rol­le der Empa­thie für den The­ra­pie-Erfolg hervor.

Blick in das Ple­num im gro­ßen Sartory-Saal.

Randvolles Begleitprogramm auf dem IWC 2019

Neben dem Haupt­pro­gramm fan­den in den wei­te­ren Sälen des Sar­to­ry sowie im benach­bar­ten Mer­cu­re-Hotel fünf Begleit­ver­an­stal­tun­gen statt: In einem der Satel­li­ten­sym­po­si­en infor­mier­te auf Ein­la­dung Berufs­ge­nos­sen­schaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrts­pfle­ge (BGW) Prof. Dr. Ange­li­ka Zege­lin über die von ihr mit­ent­wi­ckel­ten „Wit­te­ner Werk­zeu­ge“, wel­che die Bedürf­nis­se des Men­schens in den Mit­tel­punkt stel­len und die Behand­ler-Pati­en­ten-Bezie­hung stär­ken sollen. 

Beim Sym­po­si­um des Medi­cal Data Insti­tu­te (MDI) gab es bei „30% aller Wund­schwes­tern rau­chen – Kann dies die Wund­be­hand­lung beein­flus­sen?“ Infor­ma­tio­nen zur Sub­sti­tu­ti­on her­kömm­li­cher Ziga­ret­ten durch weni­ger schäd­li­che Alter­na­ti­ven; die Paul Hart­mann AG ver­tief­te bei „Wund­ver­sor­gung anders gedacht – Wund­ver­sor­gung anders gemacht“ in einem Work­shop das Exsudatmanagement. 

Die Loh­mann & Rau­scher GmbH befass­te sich bei ihrem Sym­po­si­um mit dem Dia­be­ti­schen Fuß­syn­drom (DFS); beim Pra­xis-Work­shop von Medi­set wie­der­um konn­ten sich die Teil­neh­mer auf der Büh­ne des Oster­mann-Saals – der Sar­to­ry-Zweit­büh­ne – im Débri­de­ment üben. 

Eine große Fachausstellung begleitete den IWC 2019.
Eine gro­ße Fach­aus­stel­lung beglei­te­te den IWC 2019.

Die gro­ße Indus­trie­aus­stel­lung in den bei­den Foy­ers des Sar­to­ry mit rund 50 Aus­stel­lern aus den Berei­chen Medi­zin- und Pfle­ge­tech­nik, Hilfs­mit­tel sowie Inter­es­sen­ver­bän­den run­de­te das Groß-Event ab. Die 13. Auf­la­ge des IWC wird am 26. Novem­ber 2020 an glei­chem Ort stattfinden.